Satzung

Satzung beschlossen auf der Gründungsversammlung am 29.01.2010 in der Fassung vom 10.12.2014:

§ 1 Name und Sitz

Der Verein führt den Namen „Jugend-Förder-Verein West Göttingen von 2010 e.V.“ nachstehend JFV genannt.

Der JFV hat seinen Sitz in Göttingen und ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht Göttingen eingetragen.

Der JFV ist Mitglied des Landessportbundes Niedersachsen e.V. (LSB) und des Niedersächsischen Fußballverbandes e.V. (NFV) und erkennt deren Satzungen und Ordnungen an.

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2 Zweck, Aufgaben und Grundsätze

  1. Vereinszweck ist die Pflege und Förderung des Jugendfußballsports durch Zusammenschluss der Fußballjugendabteilungen der Göttinger Fußballvereine SV Gelb-Weiß Elliehausen, TSV Holtensen, SG Grün-Weiß Hagenberg und SV Grün-Weiß Esebeck.
  2. Er wird verwirklicht durch
    • Abhaltung von regelmäßigen Trainingseinheiten,
    • Teilnahme am Punkt- und Pokalspielbetrieb des NFV,
    • Teilnahme an Turnieren und Sportveranstaltungen.
  3. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung durch die Förderung des Sports. Er ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Interessen.
  4. Für die Tätigkeit im Dienst des Vereins können nach Vorstandsbeschluss und Haushaltslage angemessene Entschädigungen nach § 3 Nr. 26a EStG bezahlt werden.
  5. Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des JFV. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
  6. Bei Auflösung des Vereins fällt das Vermögen an die Stammvereine, soweit diese zu diesem Zeitpunkt Ihrerseits gemeinnützig sind und noch Mitglied im LSB Niedersachsen e.V.. Dies gilt auch bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke. Vor Durchführung der Auflösung und Weitergabe des noch vorhandenen Vereinsvermögens ist zunächst das zuständige Finanzamt zu informieren.
  7. Der Verein ist politisch, ethnisch und konfessionell neutral.

§ 3 Gliederung

Der Verein betreibt den Jugendfußballsport in den Altersklassen A-G- Junioren/Juniorinnen. Hierbei fördert er gezielt Talente auf Leistungsfußballbasis. Die Teilnahme von Freizeitfußballern auf Breitensportbasis ist Voraussetzung dafür.

§ 4 Mitgliedschaft

Der Verein besteht aus

  • ordentlichen Mitgliedern
  • fördernden Mitgliedern
  • Ehrenmitgliedern
  • den Stammvereinen: SV Gelb-Weiß Elliehausen, TSV Holtensen, SG Grün-Weiß Hagenberg und SV Grün-Weiß Esebeck.

§ 5 Erwerb der Mitgliedschaft

  1. Mitglied des Vereins kann jede natürliche und juristische Person werden.
  2. Die Mitgliedschaft ist schriftlich zu beantragen. Bei Minderjährigen ist die Zustimmung der gesetzlichen Vertreter erforderlich.
  3. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand; die Ablehnung bedarf einer schriftlichen Begründung. Bei Versagung entscheidet die Mitgliederversammlung.
  4. Die Mitgliedschaft beginnt, wenn nichts anderes vereinbart wurde, mit dem ersten des Monats, in dem der Antrag beim Verein eingegangen ist.

§ 6 Ende der Mitgliedschaft

  1. Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss oder Tod.
  2. Der Austritt ist gegenüber dem Vorstand schriftlich zu erklären. Er ist regelmäßig nach halbjähriger Mitgliedschaft (31. Dez.) und nur zum Schluss des Spieljahres (30. Juni) unter Einhaltung einer 4-wöchigen Kündigungsfrist möglich. In begründeten Fällen kann der Vorstand von dieser Regelung abweichen.
  3. Ein Mitglied kann vom Vorstand aus dem Verein ausgeschlossen werden
    • wegen schwerwiegender Nichterfüllung satzungsgemäßer Verpflichtungen oder Missachtung der zur Durchführung des Vereinslebens getroffenen Maßnahmen der Organe des Vereins.
    • wegen Zahlungsrückstands trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung.
    • wegen eines schweren Verstoßes gegen das Ansehen oder die Interessen des Vereins oder groben unsportlichen Verhaltens.
  4. Dem Mitglied sind die erhobenen Vorwürfe schriftlich mitzuteilen. Ihm ist innerhalb einer angemessenen Frist von mindestens zwei Wochen Gelegenheit zu geben, sich mündlich oder schriftlich zu äußern.
  5. Der Ausschluss ist dem Mitglied unverzüglich bekannt zu geben.
  6. Gegen den Ausschluss ist die Berufung an die Mitgliederversammlung zulässig. Sie muss schriftlich und binnen zwei Wochen nach Absendung der Entscheidung erfolgen. Die Mitgliederversammlung entscheidet endgültig.
  7. Ein ausgeschiedenes Mitglied hat im Regelfall keinen Anspruch an den JFV; seine Verpflichtungen gegenüber dem Verein bleiben bestehen.

§ 7 Pflichten der Mitglieder

  1. Jedes Mitglied ist verpflichtet, sich an die Satzung, die Ordnungen und Richtlinien des JFV zu halten.
  2. Die Mitglieder sind zur Entrichtung von Beiträgen und Umlagen verpflichtet.

§ 8 Beiträge, Umlagen

  1. Der Mitgliederbeitrag, sowie Sonderbeiträge und Umlagen für alle Mitglieder werden auf Antrag des Vorstandes von der Mitgliederversammlung festgelegt.
  2. Ehrenmitglieder und Ehrenvorsitzende sind von der Zahlung von Beiträgen und Umlagen befreit.
  3. In besonderen Fällen kann der Vorstand Beiträge und Umlagen ermäßigen oder erlassen.
  4. Alle Beiträge und Zahlungen sind in der Finanzordnung geregelt.

§ 9 Ehrungen

Personen, die sich um den Verein besondere Verdienste erworben haben, können auf Vorschlag des Vorstandes von der Mitgliederversammlung zu Ehrenmitgliedern oder Ehrenvorsitzenden ernannt werden. Ehrenmitglied kann auch eine natürliche Person werden, die nicht Mitglied im Verein ist.

§ 10 Organe

Die Organe des Vereins sind:

  • die Mitgliederversammlung
  • der Vorstand

§ 11 Mitgliederversammlung

  1. Die ordentliche Mitgliederversammlung ist im 1. Halbjahr durchzuführen.
  2. Außerordentliche Mitgliederversammlungen sind einzuberufen, wenn ein Drittel der Mitglieder es schriftlich unter Angabe der Gründe beim Vorstand beantragen oder auf Beschluss des Vorstandes.

§ 12 Zuständigkeit der Mitgliederversammlung

  1. Die ordentliche Mitgliederversammlung ist insbesondere zuständig für:
    • Entgegennahme der Berichte der Vorstandsmitglieder
    • Entgegennahme der Berichte der Kassenprüfer
    • Verabschiedung der Jahresrechnung
    • Entlastung des Vorstandes
    • Wahl der Mitglieder des Vorstandes
    • Wahl der Kassenprüfer
    • Beschlussfassung über die Satzung
    • Festsetzung der Mitgliedsbeiträge und Umlagen
    • Ernennung von Ehrenvorsitzenden und Ehrenmitgliedern
    • Berufungsfälle
    • Beschlussfassung über Anträge
    • Entgegennahme von Wünschen, Anregungen und Verschiedenes zur Weiterleitung in die Zuständigkeitsbereiche
    • Auflösung des Vereins

§ 13 Einberufung von Mitgliederversammlungen

Ordentliche Mitgliederversammlungen sind vom Vorstand schriftlich und durch öffentlichen Aushang bei den Stammvereinen mit einer 14-tägigen Frist einzuberufen.

§ 14 Ablauf und Beschlussfassung von Mitgliederversammlungen

  1. Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden oder seinem Stellvertreter geleitet.
  2. Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Anzahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.
  3. Die Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit gefasst, soweit sich aus der Satzung nichts anderes ergibt. Stimmenthaltungen gelten als nicht abgegebene Stimmen. Stimmengleichheit bedeutet Ablehnung.
  4. Schriftliche Abstimmungen werden durchgeführt, wenn dies ein Drittel der Stimmen verlangt.
  5. Satzungsänderungen können nur mit einer Mehrheit von zwei Dritteln der Stimmen beschlossen werden.
  6. Zur Auflösung des JFV ist eine Mehrheit von zwei Dritteln der Stimmen erforderlich.

§ 15 Stimmrecht und Wählbarkeit

  1. Stimmberechtigt sind alle Mitglieder vom vollendeten 16. Lebensjahr an.
  2. Mit Ausnahme des Jugendsprechers können nur voll geschäftsfähige Mitglieder, die das 18.Lebensjahr vollendet haben, gewählt werden.
  3. Für die Wahl des Jugendsprechers sind auch die Jugendlichen unter 16 Jahren stimmberechtigt.
  4. Jedes Mitglied hat eine Stimme, mit Ausnahme der Stammvereine, die jeweils 10 Stimmen haben. Das Stimmrecht kann nur einheitlich ausgeübt werden.

§ 16 Vorstand

  1. Der Vorstand besteht aus 9 Mitgliedern:
    • 1.Vorsitzender
    • 2.Vorsitzender
    • Geschäftsführer / Finanzen
    • Sportwart
    • je ein Beauftragter der Stammvereine

    Der Vorstand verteilt die Aufgaben unter seinen Mitgliedern nach Zuständigkeitsbereichen.

  2. Vorstand im Sinne des § 26 BGB ist der 1. Vorsitzende, der 2. Vorsitzende und der Geschäftsführer / Finanzen. Jeder von ihnen ist nach außen allein vertretungsberechtigt. Im Innenverhältnis des JFV dürfen sie ihre Vertretungsmacht nur im Rahmen der ihnen zugewiesenen Aufgaben ausüben.
  3. Der Vorstand hat
    • die Beschlüsse der Mitgliederversammlung zu verwirklichen.
    • die laufenden Geschäfte des JFV zu führen.
  4. Die Mitglieder des Vorstandes werden auf die Dauer von zwei Jahren gewählt. Sie bleiben bis zur satzungsgemäßen Neuwahl im Amt. Durch einen mit zwei Dritteln der Stimmen gefassten Mehrheitsbeschluss der Mitgliederversammlung können Mitglieder des Vorstandes abberufen werden. Scheidet ein Mitglied des Vorstandes während seiner Amtszeit aus, kann der Vorstand ein neues Mitglied bis zur nächsten Mitgliederversammlung berufen.
  5. Jedes Vorstandsmitglied vertritt seinen Aufgabenbereich nach Maßgabe der Entscheidungen des Vorstandes allein verantwortlich.

§ 17 Kassenprüfer

  1. Die Mitgliederversammlung wählt für die Dauer von zwei Jahren zwei Kassenprüfer.
  2. Sie dürfen keine Vorstandsfunktion im JFV ausüben.
  3. Die Kassenprüfer haben die Kassen des JFV einschließlich der Bücher und Belege nach Abschluss des Geschäftsjahres und vor der Mitgliederversammlung zu prüfen und dem Vorstand darüber Bericht zu erstatten. Die Kassenprüfer erstatten der Mitgliederversammlung einen Prüfbericht und beantragen ggf. die Entlastung des Vorstandes.

§ 18 Protokollierung von Beschlüssen

Über Beschlüsse der Organe ist unter Angabe von Zeit, Ort und Abstimmungsergebnis eine Niederschrift zu fertigen.

Die Niederschrift ist vom Versammlungsleiter und dem Protokollführer zu unterschreiben.

§ 19 Ausschüsse, Ordnungen und Richtlinien

  1. Für bestimmte Aufgaben kann der Vorstand Ausschüsse berufen.
  2. Die Führung der laufenden Geschäfte und in der Satzung nicht festgelegter Verfahren und Fragen werden durch eine Geschäftsordnung geregelt.
  3. Neben der Geschäftsordnung können weitere Ordnungen und Richtlinien erlassen werden.